Das Leit­bild des HSG.

Und hier steht eine Sub­li­ne

Die König­lich pri­vi­le­gier­te Haupt­schüt­zen­ge­sell­schaft Mün­chen ist eine der ältes­ten und renom­mier­tes­ten deut­schen Schüt­zen­ge­sell­schaf­ten. Sie gehört zu den ältes­ten Gesell­schaf­ten Mün­chens über­haupt und ist mit der Geschich­te der Stadt Mün­chen und des Frei­staats Bay­ern eng ver­wo­ben.

Die König­lich pri­vi­le­gier­te Haupt­schüt­zen­ge­sell­schaft Mün­chen wird abge­kürzt „HSG“, „HSG Mün­chen“ oder „Haupt“ genannt. Die Gesell­schaft ist recht­lich und namens­mä­ßig kein Ver­ein, da sie bereits lan­ge vor der Ein­füh­rung von Ver­ei­nen nach dem Bür­ger­li­chen Gesetz­buch exis­tier­te.

Nichts­des­to­trotz sind die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten über Ver­ei­ne heu­te auf die Gesell­schaft anwend­bar. Die Exis­tenz der Gesell­schaft war und ist ein Pri­vi­leg, da das Schüt­zen­we­sen stets streng staat­lich regle­men­tiert war und ist.

Sat­zungs­mä­ßi­ger Zweck der Gesell­schaft ist die För­de­rung des Sports. Sie wahrt die Tra­di­ti­on des Schüt­zen­we­sens. Sie pflegt den Schieß­sport mit zuge­las­se­nen Sport­waf­fen als Lei­bes­übung und erzieht ihre jugend­li­chen Mit­glie­der sport­lich und gesell­schaft­lich. Die Gesell­schaft erfüllt damit eine wich­ti­ge gesell­schaft­li­che, gemein­nüt­zi­ge Funk­ti­on. Das kul­tu­rel­le Leben und der Sport sind nach Art. 140 Abs. 3 der Baye­ri­schen Ver­fas­sung von Staat und Gemein­den zu för­dern.

Ihren Erzie­hungs­auf­trag legt die Gesell­schaft in Anleh­nung an Art. 131 Abs. 1–3 der Baye­ri­schen Ver­fas­sung aus: Die Gesell­schaft soll nicht nur Wis­sen und Kön­nen ver­mit­teln, son­dern auch Herz und Cha­rak­ter bil­den. Obers­te Erzie­hungs­zie­le sind Ehr­furcht vor Gott, Ach­tung vor reli­giö­ser Über­zeu­gung und vor der Wür­de des Men­schen, Selbst­be­herr­schung, Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl und Ver­ant­wor­tungs­freu­dig­keit, Hilfs­be­reit­schaft, Auf­ge­schlos­sen­heit für alles Wah­re, Gute und Schö­ne und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein für Natur und Umwelt. Die jugend­li­chen Mit­glie­der sind im Geis­te der Demo­kra­tie, in der Lie­be zur baye­ri­schen Hei­mat und zum deut­schen Volk und im Sin­ne der Völ­ker­ver­söh­nung zu erzie­hen.

Die Gesell­schaft legt Wert dar­auf, dass auch erwach­se­ne neue Mit­glie­der nicht nur Wis­sen und Kön­nen suchen, son­dern auch nach Herz und Cha­rak­ter zur Gesell­schaft pas­sen. Sie prüft Antrag­stel­ler daher beson­ders auf ihren Cha­rak­ter.