Oktoberfest
Anlass des ersten Oktoberfestes war die Vermählung des bayerischen Thronfolgers Ludwig, des späteren Königs Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen im Jahr 1810. Zu Ehren des Brautpaares und zur Eröffnung des Festes veranstaltete die Königlich privilegierte Hauptschützengesellschaft München ein Festschießen, das ab 1816 ein fester Bestandteil des Oktoberfestes wurde. Bis heute findet auf dem Oktoberfest das Oktoberfest-Landesschießen statt, bei dem auch der Landesschützenkönig proklamiert wird.
Traditionell nimmt die HSG München beim Oktoberfest am Schützen- und Trachtenfestzug mit 29 Teilnehmern teil. Mit Ausnahme der Fahnenträger nehmen alle Teilnehmer in der Vereinstracht am Umzug teil.
Oktoberfestund hier fehlt die Headline.
Der Umzugsblock der Gesellschaft wird vom Vereinstaferl angeführt, gefolgt von der Vereinsfahne, die vom Fahnenträger mit Begleitung in historischen Landsknechtsuniformen getragen wird. Anschließend folgen die amtierenden Schützenkönige mit ihren wertvollen Königsketten unter geschmückten Blumenbögen, begleitet von den Trägerinnen und Trägern in den jeweiligen Klassen.
Die Schützenkette, ein Geschenk von Herzog Ernst aus dem Jahr 1576, wird beim Schützen- und Trachtenumzug vom amtierenden Schützenkönig getragen. Sie zeigt die Kleinodien zahlreicher Schützenkönige des Oktoberfestes. Max I. Joseph war 1816 der erste Schützenkönig, der eine silbern vergoldete Gedenkmünze an der Kette anbringen ließ.